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Auseinandersetzung

Ich stieg aus der Dusche, weisser warmer Dampf umhüllte mich und ich trocknete mich ab. Dann föhnte ich meine Haare und flocht sie zu einem seitlichen Flechtzopf. Ich zog mich an, und betrachtete mich im Spiegel. Bis jetzt: nicht schlecht. Hoffte ich. Oder sollte ich mir doch was anderes anziehen? Was wenn meine Brüder mich so nicht wollten? Am Ende versaute ich alles, weil ich falsch angezogen war! Heilige Scheisse! Ich beliess es bei meinem Outfit. Dann ging ich wieder ins Bad, perfektionierte und mattierte meinen Teint, für die Augen benutzte ich nur Eyeliner, Kajal und Mascara. Ausserdem noch Creme für meine Lippen. Ich trat aus dem Badezimmer, nahm meine Tasche und schüttete sie auf dem Bett aus. Mein Inhalt sah am Ende so aus: Schminktäschchen, Handy, Portemonnaie, Schlüssel, Handcreme, Mini-Regenschirm, Kaugummis, Zahnseide, Notizblock, Stift, Kopfhörer. Alles andere wäre im Moment überflüssig, glaube ich. Dann zog ich meine Heels an, stellte mich vor den Spiegel. Hatte ich etwas vergessen? Jacke, genau. Ich eilte auf mein Ankleidezimmer zu, und stand jetzt ratlos davor. Ich hatte verdammt noch mal keine Jacke! Als es auch noch an der Türe klingelte war mir dann alles egal und ich zog meine Lederjacke vom Kleiderbügel. Kurz darauf ging ich, etwas ruhiger als vorher, mit Zayn die Treppe hinunter. Noch immer fieberte ich herum, hatte ich was vergessen? Würden meine Brüder mich akzeptieren? Jedenfalls tat ich es bis Zayn sich vor mich stellte und mein Gesicht in seine Hände nahm: "Whoa, Cat, ganz ruhig." Ich lächelte gezwungen und redete etwas zu schnell: "Ich bin ruhig, ich weiss gar nicht was du hast, ich bin die Ruhe in Person, du etwa nicht? Bi.." Er verdrehte grinsend die Augen: "Cat! Cat, hör mir zu. Catherine!" Ich sah ihn abwartend an und er murmelte: "Komm, schliess die Augen. Gut, und jetzt atme ganz ruhig ein, und wieder aus und zähle dabei bis zehn." Ich tat was er von mir verlangte, und tatsächlich, es ging mir besser. Er fragte: "Bereit zu gehen?" Ich nickte: "Danke." Zayn nahm mich an der Hand und zog mich aus dem Gebäude, hinein in seinen Wagen und schon waren wir unterwegs zu meinen Eltern. Und meinen Brüdern. Oh Gott. Zayn nahm meine Hand, und ich sah ihn dafür dankend an. Er lächelte mir nur kurz zu, richtete seinen Blick dann wiedernauf die Strasse. Immer mal wieder sagte ich ihm wo wir lang mussten, und dann parkte er. Ich schluckte, stieg aus und wartete auf Zayn, der den Wagen umrundete und zu mir kam. Ich griff instinktiv nach seiner Hand und er drückte einen Kuss auf dessen Rücken. Ich atmete noch einmal tief durch, bis wir beide zur Haustüre gingen. Klopfen würde vertrauter sein, klingeln höflicher. Ich klopfte. Hier war ich schliesslich mal zuhause gewesen. Zayn drückte meine Hand nocheinmal, dann ging die Türe auf. Eine Menge Emotionen überfielen mich: Aufregung, Freude, Glück, Angst,... --Zayn PoV-- Ich merkte dass Cat total aufgeregt war. Sollte ich das nicht eigentlich sein? Die Tür ging auf und ein Mann machte die Türe auf, etwa 25 Jahre alt. Cat stand abwartend da, und der Mann war wohl etwas schockiert über ihr Auftauchen. Cat flüsterte: "Emir." Einer ihrer Brüder also. Er schluckte, breitete dann die Arme aus um sie zu umarmen. Ich liess Cats Hand los, welche die Arme um den starken Körper ihres Bruders legte. Sie standen eine Weile so da, bis sie sich von einander lösten. Emir betrachtete sie noch mit einem liebevollen Blick; "Carrie", bis dieser zu mir wanderte und sich in Missfallen verwandelte: "Kennen wir uns?" Ich schüttelte den Kopf aber Cat meinte, als sie nach meiner Hand griff; "Emir, das ist Zayn." Emir runzelte die Stirn, entrunzelte sie dann aber wieder: "Malik?" Ich nickte und meinte: "Ja, Cats Freund." Emir trat zur Seite um uns durch zu lassen, und schloss die Türe hinter uns. Er sagte: "Pascal, Jaxon und Max sind noch nicht da. Mom und Dad sins draussen beim Grill." Wir grillte, oh, zum Glück hatte ich mich nicht zu schick gemacht. Er sah auf unsere verschränkten Hände, was Cat nicht bemerkte, sondern mit meinen Fingern spielte. Ich musste lächeln, und dann führte sie mich durchs Wohnzimmer zur Türe, die in den Garten führte. Dort stand ein älteres Paar beieinander am Grill, welches wohl Cats Eltern sein mussten. Nein, sie waren es. Es war ihr Garten, es wurde gesagt dass sie da sein sollten, es würde wohl kaum jemand anderes plötzlich da stehen und die Ähnlichkeit fiel mit gleich auf. Wir gingen auf ihre Eltern zu, die uns nicht bemerkten, und Emir meinte: "Mom, Dad, schaut mal wer da ist!" Sie drehten sich um, und gleich darauf umarmten sie Cat schon. Ich fühlte mich ziemlich unwohl, was ich mir jedoch nicht anmerken liess. Ihr Vater kam jetzt auf mich zu und reichte mir freundlich die Hand: "Ich bin Alexander, und das ist meine Frau Mariella." Ich schüttelte die Hand kräftig: "Zayn Malik, Sir, de.." Er lachte: "Der Freund meiner Tochter, ich sehe es euch an, ja. Aber nenn mich nicht Sir, da fühle ich mich so alt." Cat zwickte ihm in die Seite: "Du bist auch alt." Er verschränkte die Arme vor der Brust: "Ich dachte ich hätte dir Manieren beigebracht, Catherine!" Sie verdrehte die Augen: "Ja, wenn du denkst, kann ordentlich was schief gehen." Er verdrehte ebenfalls provokativ die Augen: "Werd nicht frech, ich mach dich fertig." Sie spottete: "Oh, natürlich. Du brauchst schon bald einen Rollator, Daddy." Er rubbelte ihr über die Haare: "Na, hast du Hunger." Sie packte seine Hand weg, schnappte jetzt nach meiner Hand und zog mich zu den Stühlen: "Es hält sich in Grenzen." Ich liess mich von ihr mitschleppen, bei den Stühlen setzte ich mich, und sie zögerte sich nicht es sich auf meinem Schoss bequem zu machen. Ihr Vater lachte nur drüber und ihre Mutter umarmte mich kurz: "Schön dich kennen zu lernen, Zayn. Du bist der erste Junge, der bei unserem Barbeque mitgebracht wird. Jedenfalls als Verabredung für Cat." Diese sah sie gesxhockt an: "Mooom!" Sie zuckte mit den Schultern: "Ist doch wahr." Ich musste lachen und legte die Arme um Cats Mitte. Sie lehnte sich an meine Brust, bis wir ein paar Stimmen hörten. Eine erkannte ich als Max', die anderen konnte ich nicht zuordnen. Cat spielte unruhig mit meinen Haaren herum, bis ich ihre Hände in meine nahm und sie sanft drückte. Sie lächelte, schloss die Augen und kuschelte sich an mich. Ich hatte echt Glück mit ihr. Grosses Glück. Drei Männer kamen in den Garten. Max, ein älterer und ein jüngerer. Sie alle starrten mich und Cat an. Max kam als erstes auf mich zu: "Zayn, cool dassndu gekommen bist." Er klopfte mir auf die Schulter. Cat öffnete die Augen und sah schluckend zu den anderen beiden rüber. Pascal und Jaxon, wie ich vermutete. Der jüngere rannte zu uns und zog Cat von meinem Schoss, bevor er sie herumwirbelte: "Cat, endlich sehen wir uns wieder!" Sie lächelte schwach: "Jaxon, schön dich zu sehen." Sie erwiderte seine Umarmung, bis er sich von ihr löste und mir seine Hand hinstreckte: "Jaxon Damen, Cats Bruder." Ich stand auf, nahm seine Hand: "Zayn Malik, ihr Freund." Er zwinkerte mir zu: "Viel Spass euch beiden." Ich merkte wie Cat rot wurde und ihr Gesicht abwandte. Lächelnd gab ich ihr einen Kuss auf die Schläfe: "Danke." Eine andere Stimme ertönte von hinten: "Catherine." Sie sah auf und begegnete dem Blick ihres ältesten Bruders: "Pascal." Er fuhr sich durch die Haare, umarmte sie kurz und murmelte: "Ich hab dich vermisst, Schwesterchen." Sie meinte neckend: "Ist nicht meine Schuld, Bro." Bro, hatte ich gerade richtig gehört? Ich verkniff mir laut zu lachen, weil das bestimmt nicht gut angekommen wäre. Er seufzte: "Du lässt es immernoch nicht, was?" Sie kicherte: "Dich zu Ärgern hab ich am meisten vermisst." Er schnaufte: "Oh, weisst du noch wie das das letzte Mal ausgegangen ist, geliebtes Geschwisterchen?!" Ich zog fragend die Augenbrauen hoch und Cat erklärte: "Ich hab ihn geärgert, er ist ausgeflippt. Wir haben uns geprügelt und am Ende lagen wir beide im Krankenhaus." Jaxon lachte: "Pascal hatte eine gebrochene Nase und eine ausgekugelte Schulter, und Cat einen gebrochenen Arm." Mir fiel die Kinnlade runter: "Du hast deiner Schwester den Arm gebrochen?!" Alexander lachte: "Gewöhn dich besser dran, es gab noch viel schlimmere Prügeleien zwischen den fünfen." Ich schluckte, verstärkte den Griff um Cats Taille. Sie kicherte, drückte mir einen Kuss auf die Backe. Mariella rief uns zum Essen. --Cat PoV-- Ich war so froh dass ich mich wieder mit meinen Brüdern verstand, und auch dass sie und meine Eltern sich mitnZayn gut verstanden. Der Abend war noch wunderschön, und wir sassen in den Hängematten unter dem Sternenhimmel und redeten. Jaxon: "So, Zayn, jetzt will ich aber eines wissen!" Zayn: "Was denn?" Ich wusste was ihn erwartete, und war nicht erstaunt als Jaxon fragte: "Hast du meine Schwester schon flachgelegt?" Er sprach über solche Dinge sehr offen, und als ob er mit seinem Kumpel über eine Bimbo reden würde. Aber ich nahm es ihm nicht übel. Zayn verschluckte sich an dem Bier, und als er fertig gehustet hatte meinte er: "Äh, nein, habe ich nicht." Jaxon: "Ach komm schon, kannst es uns sagen." Ich vergrub mein Gesicht in den Händen, Emir, Max und Pascal seufzten und Zayn antwortete: "Wirklich, wenn ichs dir doch sage. Habe ich nicht." Jaxon: "Noch nicht." Pascal: "Jaxon, das reicht jetzt." Jaxon dachte gar nicht daran aufzuhören: "Na gut. Hast du es demnächst vor? Heute Nacht noch?" Ich war es diesmal die sich am Bier verschluckte: "Jaxon!" Zayn klopfte mir lachend auf den Rücken, und Alexander schickte Jaxon nach drinnen. Max wollte ihm Gesellschaft leisten. Emir fragte jetzt: "Seit wann seid ihr beiden denn schon zusammen?" Zayn sah mich an und ich dachte nach: "Hm, ca. 2 Wochen sind es jetzt." Er nickte zustimmend. Pascal murmelte: "Na zum Glück hat er sie noch nicht angefasst." Emir stiess ihm in die Seite: "Es ist jawohl Cats Sache ab wann sie mit ihrem Freund ins Bett steigt." Pascal murrte: "Wenigstens muss ich mir keine Sorgen machen dass sie sich jede Nacht in einer Bar an einen anderen Typen ransxhmeisst." Ich funkelte ihn wütend an: "Darum musst du dir so überhaupt keine Sorgen machen!" Pascal:"Ich bin dein Bruder!" Ich: "Das hast du die letzten Jahre ganz anders gesehen!" Pascal: "Du hast dich nunmal verändert!" Ich: "Ich kann jawohl erwarten dass du deine eigene Schwester wiedererkennst!" Pascal: "Treib es mit mir nicht zu weit!" Ich: "Ich treib es mit wem ich will, soweit ich will!" (AN: Kein Wortspiel beabsichtigt) Pascal packte mich an der Schulter: "Ich hab mich entschuldigt!" Ich drehte seine Hand weg: "Trotzdem hast du mich verletzt!" Pascal schmiss mich auf den Boden: "Ich habe es nicht absichtlich getan!" Bevor er sich auf mich stürzen konnte, drehte ich mich weg und hieb ihm in den Magen: "Du machst nie etwas absichtlich!" Und er verdrehte meinen Arm so sehr dass ich aufschrie: "Was soll das denn jetzt heissen?!" "Dass du mich in deiner Wut verletzt und dicn nachher immer dafür entschuldigst!" Er bog meinen Arm noch fester um, und mein Knöchel war am schmerzhaftesten verdreht: "Soll ich mich jetzt etwa nicht mehr entschuldigen?!" Ich schnaubte: "Es soll keinen Grund mehr geben dich zu entschuldigen!" Ich wusste ich hatte das Fass zum überlaufen gebracht, aber ich wollte es endlich losgeworden sein. Er verdrehte meine Hand noch mehr, mein Knöchel knackste, aber diesmal blieb ich still. Alexander packte Pascal und zog ihn weg, Emir hatte Max und Jaxon wieder rausgeholt, meine Mutter und Zayn eilten auf mich zu. Zayn blickte mich geschockt an und ich drückte seine Hand, natürlich mit der Hand dessen Knöchel nicht gebrochen war, und murmelte: "Tut mir leid." Er schüttelte erstaunt den Kopf, brachte wohl nichts raus. Ihm lief eine einsame Träne über die Wange die ich sanft wegwischte. Ich meinte: "Wein doch nicht." Meine Mutter betrachtete währenddessen meinen Knöchel und sagte: "Zayn und ich bringen dich ins Krankenhaus." Kurze Zeit später fügte sie für sich selbst hinzu: "Und ich dachte das hätte ein Ende." --ZaynPoV-- "Und ich dachte das hätte ein Ende", hörte ich Mariella noch murmeln. War wirklich gerade das passiert was ich dachte? Hatte ihr eigener Bruder Cat den Knöchel gebrochen? Es schien öfter passiert zu sein, das hatten sie mir ja vorher gesagt. Ich würde den Typen am liebsten umbringen. Sie schien Schmerzen zu haben, ignorierte sie aber völlig. "Was soll dir leid tun?!" fragte ich sie. Sie seufzte: "Hätte ich ihn nicht provoziert, hätte er mir nicht den Knöchel gebrochen und der Abend wäre schön geblieben." Ich küsste sie sanft: "Es ist absolut nicht deine Schuld, denn du hattest in allem recht, soweit ich weiss." Wir fuhren zum Krankenhaus, wo uns ein Arzt begrüsste: "Carrie, schon lange nicht mehr gesehen. Ich dachte schon das alles hätte ein Ende." Sie lächelte gequält: "Hallo Ben." Das war also wirklich öfter so ausgeartet?! Ich schluckte, umklammerte Cats Hand fester. Ich wollte nicht dass sie verletzt wurde.
23.3.14 12:40
 
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