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5 Daughter

Sie erzählte mir noch lange davon bis sie plötzlich erbleichte: "Oh nein, da ist er! Was soll ich machen? Eve, hilf mir ich.." Ich unterbrach sie, drehte mich um und sah in die Richtung in die sie blickte. Dort standen zwei Jungs, einer mit dem Rücken zu mir. Der andere der uns entdeckt hatte, kam auf uns zu und lächelte Chiara an: "Hey, Chiara." Das musste wohl Ryan sein. Die Vermutung wurde bestätigt als Chiara lächelnd meinte: "Ryan, schön dich zu sehen. Was machst du hier?" Ich hätte sie für diese Frage ohrfeigen können, er würde sich etwas zu essen oder zu trinken holen! Ryan schien es als Witz zu nehmen und lachte: "So cool drauf wie heute Nacht, was? Und wer bist du?" Er drehte sich kurz zu mir, schien aber nicht weiter interessiert, da er wieder zu Chiara sah. Ich wollte meinen Namen nennen, als eine bekannte Stimme ertönte: "Das, Ryan, ist Evelyn. Wir haben uns heute Nacht kennen gelernt." Oh oh, Justin. Das hörte sich ja völlig falsch an. Chiara quietschte: "Eve, davon hast du mir nichts erzählt!" Ich verdrehte nur die Augen: "Muss ich dir denn von allem erzählen? Ausserdem gibt es da nichts was du wissen solltest, ich musste zu Maddie zum Krankenhaus." Chiara grinste: "Du hast so eine süsse kleine Schwester! Was ist ihr diesmal passiert?" Ja, sie wurde öfters eingeliefert. Ich seufzte: "Eine Glasschüssel auf den Kopf bekommen." Justin fragte: "Glaubt sie das auch nur oder weiss sie dass Maddie deine Tochter ist?" Ich starrte ihn fassungslos an: "Sie ist meine kleine Schwester!" Justin lachte: "Na klar, Mami." Ich stand auf und schrie enzürnt: "Ich bin nicht so dumm mich mit 14 Schwängern zu lassen, klar! Maddie ist meine Schwester, was ist dein Problem?!" Justin brüllte nun: "Steh doch für deine Tochter ein!" Chiara und Ryan versuchten uns, vergeblich, zu beruhigen und ich meinte: "Wenn es meine Tochter wäre, würde ich das tun, aber sie ist es nunmal nicht." "Wieso sollte sie dich denn bitte Mama nennen, da hast du dir etwas nicht ganz durchdacht!", meinte Justin siegesgewiss. Ich meinte nun, während ich mein Geld für den Kaffee auf den Tisch legte: "Meine Mutter ist nunmal fast nie hier, und da kümmere ich mich um die kleine. Es ist mir auch tausendmal lieber wenn sie die Person Mama nennt, die diese Rolle auch übernimmt, als eine gefühlskalte, egoistische Geschäftsfrau die anscheinend nichts von ihren Kindern wissen will!" Um ehrlich zu sein, so etwas hatte ich noch nie über meine Mutter gesagt, aber ich bereute es nicht. Ich stürmte aus dem Geschäft und stieg in mein Auto, wo ich meine Schlüssel suchte, die sich leider nicht blicken lassen wollten. Kaum hatte ich sie gefunden, klappte plötzlich die Autotür auf und eine Person stieg neben mir ins Auto ein. Es war Justin. Ich fragte: "Was willst du, Justin?" Dieser lächelte leicht: "Tut mir leid. Deine Schwester ist wirklich süss." Ich nickte: "Ja, das ist sie." Justin lehnte sich zurück, schien zu überlegen, und ich war gespannt was jetzt folgen würde, weshalb ich ihn (noch) nicht rauswarf. Justin P.O.V. im Auto Ich überlegte. Mit Anmachsprüchen würde ich nicht weiterkommen, weshalb ich mich für die Softie-Variante entschied: "Es tut mir alles sehr leid. Dass ich dir gestern den Abend versaut habe, dass deine Schwester verletzt wurde und das wegen deiner Mutter. Meine Mutter ist auch nicht oft da, sie muss viel arbeiten, aber das tut sie weil sie uns liebt. Sie will das beste für uns, und so kommen wir knapp über die Runden." Sie lächelte: "Für meine Eltern sind nicht wir, also ich und meine Geschwister, die Kinder, wir bedeuten für sie Arbeit. Ihre Jobs sind die Kinder, das was an erster Stelle steht." Obwohl ich solches Gerede sonst nicht mochte, genoss ich es zu einem Teil hier zu sitzen und mit ihr zu reden. Schnell Verbot ich mir diese Gedanken und strich leicht über ihre Hand: "Das tut mir sehr leid. Unsere Familie kommt nur knapp über die Runden, aber trotzdem halten wir alle zusammen. Meine Mutter wurde früh schwanger mit mir, und hat so ihr ganzes Leben über den Haufen geworfen. Wenn ich Geld verdiene, will sie es nicht annehmen, weil ich es für das Studium oder derartiges aufbewahren soll. Als ob ich meine Familie alleine lassen würde." Nun lächelte sie, sah auf unsere Hände und dann in meine Augen. 'Ob ich sie jetzt wohl küssen könnte?', kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht, meinte sie grinsend: "Glaub ja nicht dass du so bei mir landen kannst, klar? Du bist immer noch ein Schwanzgesteuertes Ego." Über ihre Aussage musste ich sogar ein bisschen lachen: "Okay, hab's kapiert. Aber, wie wärs wenn ich dich heute Abend zu einer Party mitnehme. Zu einer richtigen Party." Sie zog eine Augenbraue hoch und ich meinte augenverdrehend: "Keine Angst, ich werde dich nicht abfüllen, versprochen." Und, ganz anders als erwartet, stimmte sie zu...
27.3.14 18:40
 
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